Oberschule Lerchenstraße, Bremen

Neubau als Erweiterungsbau

Der Erweiterungsneubau der Oberschule Lerchenstraße wurde konsequent unter technischen, energetischen und funktionalen Gesichtspunkten geplant und umgesetzt. Das dreigeschossige Gebäude mit einer Bruttogrundfläche von rund 6.200 m² erfüllt die in Bremen geltenden Anforderungen an die Passivhausbauweise und setzt damit Maßstäbe für energieeffiziente Bildungsbauten.

Die technische Gebäudeausrüstung ist vollständig auf einen nachhaltigen und ressourcenschonenden Betrieb ausgerichtet. Sämtliche Technikräume wurden platzsparend, übersichtlich und wartungsfreundlich innerhalb der Gebäudehülle integriert, wodurch kurze Leitungswege und ein effizienter Betrieb sichergestellt werden.

Ein zentrales Element des Energiekonzepts ist die großflächige Photovoltaikanlage auf dem begrünten Dach. Sie unterstützt die Eigenstromerzeugung und trägt maßgeblich zur Reduzierung des Primärenergiebedarfs bei. In Verbindung mit dem Passivhausstandard entsteht ein wirtschaftlicher, zukunftssicherer und klimaschonender Schulbetrieb.

Die Realisierung des Neubaus erfolgte unter laufendem Schulbetrieb des Bestandsgebäudes. Diese besondere technische und logistische Herausforderung erforderte eine präzise Bauablaufplanung sowie eine enge Abstimmung und Koordination aller beteiligten Gewerke.

Parallel zum Neubau wird der Altbau energetisch kernsaniert und technisch auf das Niveau des Erweiterungsbaus angehoben. Ziel ist ein einheitlicher energetischer Standard für den gesamten Schulstandort sowie eine dauerhaft effiziente und nachhaltige Nutzung der Gebäude.

Mit dem Erweiterungsbau ist ein moderner, technisch durchdachter Schulbau entstanden, der Nachhaltigkeit, Energieeffizienz und Betriebssicherheit konsequent in den Mittelpunkt stellt.